Mindestzündenergie-Apparatur ‚MIKE‘

1992 – 2016 hergestellt durch Adolf Kühner AG, Birsfelden, Schweiz

Apparatur zur Bestimmung der Mindestzündenergie von Staub/Luft-Gemischen.

Unter Mindestzündenergie (MZE) versteht man den niedrigsten Energiewert, den eine HochspannungsKondensatorentladung aufbringen muss, um das zündwilligste Staub/Luft-Gemisch zur Entzündung zu bringen.
Diese Kenngrössen werden gemäss internationalen Normen in der MIKE-Laborapparatur bestimmt:

EN 13821
Bestimmung der Mindestzündenergie von Staub/Luft-Gemischen
EN ISO/IEC 80079-20-2
Explosionsfähige Atmosphären - Prüfverfahren für brennbare Stäube
ASTM E2019
Standardtestmethode zur Bestimmung der Mindestzündenergie einer Staubwolke in der Luft
Prüfbedingung \ Apparatur
MIKE3
MIKE4
Atmosphärisch
Erhöhte Temperatur
➡️
Reduzierter Sauerstoff
➡️
MIKE3-neu

Funktionsweise

Als Explosionsgefäss wird ein modifiziertes Hartmannrohr aus Glas mit einem Volumen von 1.2 Liter verwendet. Das Staubverteilungssystem am Boden des Rohres ist vom Typ „Pilz“, auf das die Probe lose aufgebracht wird. Durch einen Druckluftstoss von 7 bar wird der Staub im Glaszylinder aufgewirbelt und durch einen Funken zwischen zwei Elektroden entzündet.

Messbereich

Untersuchungen zeigten, dass Staub/Luft-Gemische durchaus MZE-Werte von weniger als 10 mJ aufweisen können. Der Messbereich des MIKE wurde deshalb speziell für die kleinen Zündenergien ausgelegt. Durch pneumatisch betätigte Hochspannungsschalter sind die parasitären Kapazitäten vernachlässigbar klein. Energiebereich: 1mJ … 1000mJ

Neue Software MIKE 4.0

für MIKE3-CAN und MIKE4-CAN

Laborgeräteanfrage